{"id":3969,"date":"2022-06-20T16:47:34","date_gmt":"2022-06-20T14:47:34","guid":{"rendered":"https:\/\/loeffler-schmeling-architekten.de\/?p=3969"},"modified":"2022-06-20T16:49:30","modified_gmt":"2022-06-20T14:49:30","slug":"klimagerechtes-buerogebaeude-im-tpk-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klimagerechte-architektur.de\/archiv\/klimagerechtes-buerogebaeude-im-tpk-karlsruhe\/","title":{"rendered":"Klimagerechtes B\u00fcrogeb\u00e4ude im TPK, Karlsruhe"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Technologiepark Karlsruhe soll in einer Baul\u00fccke ein siebengeschossiger Neubau f\u00fcr mietbare B\u00fcrofl\u00e4che entstehen.<br \/>\nDer Entwurf sieht im Zentrum des Geb\u00e4udes ein Atrium vor, das als Herzst\u00fcck des Entwurfes gesehen wird und eine angenehme Arbeitsatmosph\u00e4re schafft. Im Atrium befindet sich die prim\u00e4re Erschlie\u00dfung aller Geschosse. Es verbindet die einzelnen Parzellen, auch \u00fcber die Geschosse hinweg, \u00fcber Sichtbeziehungen miteinander. Zudem werden die innenliegenden B\u00fcros auf diese Weise mit Tageslicht und Luft versorgt. Kleine Balkone als Austritte schaffen differenzierte Raumangebote. Auch energetisch weist das Atrium einen Mehrwert auf, weil es als Solarkamin genutzt wird.<\/p>\n<p>Die nachstr\u00f6mende Luft wird \u00fcber einen Erdkanal in das Atrium gef\u00fchrt. Dies ist ein wirkungsvoller Beitrag zum thermischen Komfort und der Energieeffizienz.<br \/>\nDurchbindende Flure erschlie\u00dfen l\u00e4ngs zum Atrium die zweisp\u00e4nnig angeordneten B\u00fcrozonen und enden an den Stirnseiten an begr\u00fcnten Loggien, an die auch die Fluchttreppen angebunden sind. Durch die Ausbildung des Tragwerks als Skelettbau, ist die Einteilung der einzelnen B\u00fcros variabel und unabh\u00e4ngig von den anderen Geschossen. Dies erm\u00f6glicht eine Raumaufteilung, die an den Bedarf angepasst werden kann und sieht Belegungswechsel vor. \u00dcberdies leistet die Gliederung der Grundrisse eine Vielzahl an m\u00f6glichen Trennungen f\u00fcr einzelne Mietparteien innerhalb eines Geschosses. Ein Geschoss kann in bis zu vier Parzellen eingeteilt werden.<\/p>\n<p>Die Bepflanzung der Fassade bricht das Raster der seitlichen Fassaden und markiert die vertikale Erschlie\u00dfung. Die Begr\u00fcnung l\u00e4sst in den Wintermonaten die tiefstehende Sonne weit in das Geb\u00e4ude hineinscheinen, im Sommer ist sie ein wirkungsvoller Sonnenschutz.<br \/>\nDie Fassade (innen wie au\u00dfen) ist modular aufgebaut. Die Vorfertigung und Elementierung einzelner Bauteile erm\u00f6glicht eine Reduzierung der Bauzeit und Senkung des Fehlerpotentials auf der Baustelle. Die bauliche Verschattung \u00fcber Lamellen, je nach Besonnung unterschiedlich ausgef\u00fchrt, verleiht dem Geb\u00e4ude einen leichten transluzenten Charakter und ist Ausdruck eines Paradigmenwechsels in der Architektur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Standort<\/strong> \u00a0 Karlsruhe, Emmy-Noether-Stra\u00dfe 13<br \/>\n<strong>Bauherr<\/strong> \u00a0 EWG Eigentums-Wohnbau-GmbH &amp; C0. KG<br \/>\n<strong>Fertigstellung<\/strong> \u00a0 in Planung<br \/>\n<strong>Bauweise<\/strong>\u00a0\u00a0 Skelettbau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Im Technologiepark Karlsruhe soll in einer Baul\u00fccke ein siebengeschossiger Neubau f\u00fcr mietbare B\u00fcrofl\u00e4che entstehen. Der Entwurf sieht im Zentrum des Geb\u00e4udes ein Atrium vor, das als Herzst\u00fcck des Entwurfes gesehen wird und eine angenehme Arbeitsatmosph\u00e4re schafft. Im Atrium befindet sich die prim\u00e4re Erschlie\u00dfung aller Geschosse. 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